| Ab kommenden Freitag geöffnet
Ausstellung über Schlossbergtunnel |
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Der lange Weg zum Schlossbergtunnel ist der
Titel der ersten Sonderausstellung des Museeumsvereins in der Villa Grün
in Dillenburg. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) hat
für die Schau etliche Unterlagen und Pläne aus seinem Archiv zur
Verfügung gestellt. Zeitungsartikel, Fotografien, Modelle möglicher
Varianten wie der Dillüberbauung und vieles mehr veranschaulichen den
schwierigen Weg zur jetzigen Lösung. Erinnert wird auch an verschiedene
Bürgerinitiativen, die sich damals geplanten städtebaulichen Sünden
erfolgreich entgegen gestellt haben. Beispielsweise liegt das Unterschriftenbuch
gegen die Überbauung der Dill aus. Die beinahe unentliche Geschichte
der Riesenröhre ist anschaulich dargestellt und ruft viele Erinnerungen
an längst vergessene Entscheidungen sowie Vorhaben wach. Bei der Schaueröffnung
nach der Hauptversammlung des Museumsvereins ließen sich (v.l.)
Vorsitzender Armin Rau, Schriftführer Karl-Heinz Patzwald und Geschichtsvereins-Chef
Erhard Osser sowie die anwesenden Mitglieder durch die Ausstellung leiten.
Zuvor ließ Lothar Demandt vom ASV die Planungsgeschichte des Tunnels,
die in den 50-er Jahren begann, nocheinmal kurz Revue passieren. "Der lange
Weg zum Schlossbergtunnel" ist ab Karfreitag (25. März) auch für
Besucher des Schlossbergs zu sehen. An diesem Tag öffnen die Museen ihre
Pforten für die warmen Monate. Der Eintritt kostet zwei Euro, Kinder
bezahlen einen Euro. Eine in der Villa Grün gekaufte Karte gilt auch
für den Besuch des Wilhelmsturmes und umgekehrt.
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